Montage Domstrebe Z1 vorne mit Hilfe des Montage-Satzes
Man
benötigt natürlich eine Domstrebe und dann noch folgende Teile:
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2
Schrauben M8 * 25
-
2
selbst sichernde Muttern M8 oder eine Platte (8 mm stark, ca. 80 x 60 mm) mit 2
Gewindebohrungen M8 im Abstand von 40 mm.
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2
Federringe 8 mm
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1
Gummiplatte ca. 60 x 30 mm, 2-3 mm stark
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Karosseriekleber
(z.B. Sicaflex) oder Silikon
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Falls
gewünscht 6 Hutmuttern M8 mit Unterlegscheiben für die Schrauben auf den Domen
-
Ggf.
neue Spreiznieten für die Abdeckung des Scheibenwischerkastens (BMW Teile-Nr:
5171 1928 946)
-
Etwas
Farbe zum Streichen der Löcher in der Spritzwand.
Und
dann noch folgendes Werkzeug:
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Ring-
oder Maulschlüssel
10, 13
-
Knarre
13 incl. Winkelgelenk f. die Schrauben an der Spritzwand
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Cutter
– Messer
-
Bohrmaschine
mit versch. Bohrern bis zu 10 mm
-
Körner
-
Feile
zum Entgraten
Zunächst entfernt man die Scheibenwischer und alle Abdeckungen des Wischerkastens (Bild 1). Bei den oberen Blenden hebt man die Spreiznieten aus Kunststoff mit 2 Schraubenziehern leicht an und dreht sie anschließend heraus. Vorsicht: Wenn die Spreiznieten nicht leichtgängig herauszuziehen sind, bricht man diese meist ab. Die untere Abdeckung (mittig) an der Scheibe durch vorsichtiges Hochziehen lösen. Das dort befindliche doppelseitige Klebeband sollte wiederverwendet werden können (Bild 2).
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Jetzt
wird noch das Gas – Gestänge abgebaut. Dazu drückt man die Kunststoff -
Sicherung des Gaszugs an der Drosselklappe nach vorn heraus und löst anschließend
den Gaszug nach unten aus der Drosselklappe. Dann entfernt man noch die
Halterung des Gaszugs am Ansaugtrakt (3 Schrauben M6; 10-er Schlüssel) und legt
den frei liegenden Gaszug nach unten in den Motorraum. An der Halterung ist auch
der Ölmeßstab befestigt. Dieser ist zwar jetzt locker, kann aber an Ort und
Stelle bleiben (Bild 3).
An der Spritzwand ist auf der Fahrseite noch ein dicker Kunststoff - Stecker, der zumindest aus seiner Halterung genommen werden muß. Man kann die Halterung mit der Hand öffnen und dann den Stecker herausnehmen und etwas nach unten drücken (Bilder 3 und 4).

Bild 3
Bild 4
Nun
muß man den Schaumstoff vor der Spritzwand an der Stelle wegschneiden, wo
nachher die Strebe mit der Spritzwand verschraubt wird. Dazu legt man die Strebe
zunächst an der Spritzwand an und dann am rechten Dom in die Schrauben, und
zeichnet dann den Ausschnitt an der Spritzwand an (Bild 4). Achtung: Die
Strebe kann jetzt noch nicht auf beide Dome passen. Dazu muß erst der
Schaumstoff ausgeschnitten sein. Der Ausschnitt sollte recht großzügig
erfolgen, um Platz für den weiteren Einbau zu haben. Bild 5 zeigt einen
optimalen Ausschnitt an.
Ein
kleiner Hinweis zum weiteren Einbau: Es geht recht eng zu an der Spritzwand. Auf
der Fahrerseite steht die Halterung des dicken Kunststoff-Steckers etwas im Weg.
Auf der Beifahrerseite ist eine Art Kabelkanal, die zur Mitte hin mit einer
Kunststoff-Schraube befestigt ist. Die Domstrebe passt normalerweise genau
dazwischen, wenn ihr folgendes beachtet: Die Strebe wird zunächst an der
Spritzwand so tief wie möglich aufgelegt, dann nacheinander auf beide Dome in
die Schrauben (geht evtl. etwas schwer). Bei den meisten Autos empfiehlt es
sich, die Strebe erst auf
der Beifahrer- und dann auf der Fahrerseite auf die Dome zu stecken. Falls das
nicht funktioniert, versucht man erst die Fahrerseite. Im schlimmsten Fall müßt
man die Löcher der Domstrebe etwas größer machen. Erst wenn die Strebe auf
beiden Domen aufliegt (ggf. mit einer Mutter sichern), sollte man die Strebe an
der Spritzwand hochziehen. Damit gerät das Ganze etwas unter Spannung, weil die
Spritzwand etwas schräg ist, und man kommt genau
an der Kunststoff-Schraube auf der Beifahrerseite vorbei.
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Bild 5
Bild 6
Nun
legt man die Strebe wieder auf (Vorgehen s.o.) und zeichnet die beiden Löcher
an der Spritzwand an. Dazu zieht man die Strebe an der Spritzwand so hoch wie möglich
und zeichnet dann erst an (Bild 6).
Das
Bohren der Löcher ist die eigentliche Kunst, weil der Winkel zur Spritzwand, in
dem gebohrt werden kann, recht klein ist. Es geht einfacher, indem man mit einem
spitzen Kreuzschraubenzieher bzw. einem Stechkörner die Spritzwand erst angekörnt
und dann langsam durchschlägt. Dann hatt man ein Loch von ca. 4
mm, und kann dann in 2 Stufen, erst 6 mm und dann 10 mm durchbohren. Es sind
Löcher von 10 mm zu empfehlen, damit man für die Schrauben etwas Spiel hat.
Nachdem
die Löcher gebohrt und entgratet sind, sollte man die Stelle mit etwas
(schwarzer) Farbe behandeln, um Rost zu vermeiden. Die fertigen Löcher (noch
ohne Farbe) sind in Bild 7 zu sehen.
In
der Zwischenzeit schneidet man sich ein Stück Gummi passend zurecht, daß es
zwischen Domstrebe und Spritzwand inkl. der Schraublöcher im Abstand von 40 mm
paßt. Das Gummi klebt man am besten passend auf die Domstrebe auf (Pattex oder
so), weil man beim Einbau nicht mehr gut dran kommt. Das Gummi dient einerseits
zum Ausgleich der Abstände und andererseits zur elastischen Verbindung.
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Nun
wird die Domstrebe erneut (immer zuerst an der Spritzwand) eingelegt. Dann
werden die Schrauben an der Spritzwand (Bild 8) und auf den Domen angesetzt und
anschließend auch in dieser Reihenfolge fest gezogen.
Beim
Aufsetzen der Strebe auf die 3 Schrauben der Dome sollte man „vorsichtig“
vorgehen. Die Schrauben sind lediglich „geführt“ und können in den
Federbeindom fallen, wenn man die Strebe mit Gewalt auf die Schrauben drücken
will.
Anmerkung:
Zur Befestigung an der Spritzwand haben wir als „gemeinsame Mutter“ eine
V2A-Platte, 8 mm stark, Maße ca. 60 x 80 mm verwendet. In diese Platte hatten
wir 2 M8-Gewinde im Abstand von 40 mm gebohrt. Die Platte haben wir in
Karosseriekleber gelegt und dann mit den
Schrauben der Domstrebe fest gezogen (Bild 9). Durch diese Konstruktion bleibt
die Platte an Ort und Stelle, und bei evtl. Ausbau der Strebe kann der
Wischerkasten geschlossen bleiben. Auf Wunsch könnt Ihr auch der fertige
„Einbausatz“ (Platte + Schrauben + Federringe
+ V2A-Hutmuttern + fertige Gummiplatte) bestellt werden.
Nun
wird der Gaszug wieder befestigt. Er sitzt unterhalb der Domstrebe (Bild 10).


Bild 9
Bild 10
Bei
der Gelegenheit kann man auch gleich das Gasgestänge ggf. nachziehen. Dazu gibt
1 Person Vollgas, und die andere prüft, ob der Gaszug die Drosselklappe bis zum
Anschlag öffnet. Ist das nicht der Fall, kann der Gaszug an der Drosselklappe
nachgestellt werden.
Nun
baut man noch den Stecker wieder in seine Halterung an der Spritzwand ein. Er
sollte problemlos unterhalb der Domstrebe Platz finden (Bild 10).
Als
letztes wird noch der Scheibenwischerkasten mit den Blenden verschlossen und die
Scheibenwischer wieder aufgesetzt.
Es
ist schon vorgekommen (vor allem bei kleinerer Fahrgestell-Nummer), daß die
Domstrebe „zu hoch“ baut und dann z.B. die Motorhaube berührt und ggf.
sogar hoch drückt. Man kann das mit Hilfe einer Schnur überprüfen, die man in
Höhe der Dome über die Kotflügel spannt. Auch ein Stück Pappe hilft ganz
gut, wenn man die Haube vorsichtig schließt und dann nach dem Abdruck in der
Pappe vorgeht.
Falls
dies der Fall ist, hat man 2 Lösungsmöglichkeiten: Man kann entweder die Stege
der Strebe auf dem Domteller etwas abfeilen, oder man schlagt die Strebe
mit einem Gummihammer im hochstehenden Teil etwas runter. Beides macht sich
nicht negativ bemerkbar.
...bitte
nach 100 km noch mal alle
Schrauben nachziehen, sonst könnten sich Domstrebe und Federbeine selbständig
machen !
Viel
Spaß beim Schrauben